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Lieferkettensorgfaltspflicht und Nachhaltigkeitsberichterstattung

ECOnGOOD macht einen Vorschlag, wie aus dem aktuellen «Omnibus-Dilemma» ein Ausweg gefunden werden kann.

Dilemma: Der Omnibus fährt derzeit einfach nur rückwärts, ohne Vision und Sinn; bisheriger Vorwärtsgang: die verschiedenen Instrumente des Green Deals sind zu umfangreich und zugleich wenig wirksam.

Die drei zur Überarbeitung anstehenden Kerninstrumente des Green Deals – Taxonomie, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Lieferketten-Sorgfaltspflichten – könnten zu einem schlanken, aber wirksameren Instrument integriert werden, das auf breite Akzeptanz in der Unternehmerschaft stösst.

ECOnGOOD lebt vor, dass diese Integration möglich ist und von 1'400 Unternehmen und anderen Organisationen freiwillig angewendet wird.

  1. Die Gemeinwohl-Bilanz ist eines der ambitioniertesten Nachhaltigkeitsberichts-Tools mit quantitativer Ergebnisbewertung (in Gemeinwohl-Punkten), das positive und negative Anreize für gute und schwache Nachhaltigkeits-Performances ermöglicht.
  2. Die Lieferkette ist in der A-Zeile, der ersten von fünf Stakeholder-Zeilen der Gemeinwohl-Matrix, umfassend enthalten, mit den Themen Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit sowie Transparenz und Mitentscheidung in der Lieferkette.
  3. Die Taxonomie ist annähernd in E1 und der doppelten Sinn-Orientierung der Gemeinwohl-Bilanz enthalten, die sowohl die Sinnhaftigkeit der Produkte und Dienstleistungen der anwendenden Unternehmen abfragt und bewertet als auch deren soziale und ökologische (Neben-)Wirkungen.

1'400 GWÖ-Pionier-Organisationen berichten bereits heute über ihre Lieferketten – freiwillig und ohne Gesetz.